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Osterkerzen

Innehalten. Zuhören. Nachdenken.

Kirchengemeinden laden zu Telefonandachten ein

Sabine Preuschoff

Superintendentin

Kirchenkreis Burgdorf

Liebe Leserin, lieber Leser,

herzlich willkommen bei unseren „Kreuz & Quer Nachrichten“.

Ja, es ist richtig, auf das Impfen zu vertrauen, auf das Abstandhalten und all die anderen Maßnahmen. Aber das ist nicht alles. Als christliche Gemeinden vertrauen wir noch davor und auch dabei auf eine Botschaft, die Spielräume und Lebensmöglichkeiten schenkt. Eine Botschaft, die auch zum Tun ermutigt und führt. All das wird in diesem Newsletter sichtbar. Zum Beispiel die Bemühungen, diese Botschaft per Telefon in die Häuser zu bringen, wo Menschen nicht in die Kirchen kommen können. Aber auch die Ermutigung, den durch Corona Leidenden mit Kerzenlicht zu versichern: "Ich nehme Anteil." Oder auch Wegbegleiter für Traurige zu sein. In Zukunft weiterhin das Streiten für den Frieden zu ermöglichen, ...

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und grüße herzlich

Sabine Preuschoff, Superintendentin

Zum Monatsspruch März
Sie singen und jubeln aus vollem Halse. Die Menschen, die Jesus nachfolgen. „Gelobt sei Gott!“ Jeder soll hören, was Gott Gutes an uns tut. Andere fordern Jesus auf: „Weise sie zurecht!“
Jesus antwortete: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.
Lukas 19,40

Der Gesang ist verstummt. In den Kirchen singen allenfalls noch Solisten. Die Gemeinde darf nicht singen. Zu gefährlich wegen der Aerosole. Wo aber bleiben Lob und Klage, Jubel und Andacht, die oft erst durch das Singen mit der Seele in Berührung kommen?
Ich sitze in der Kirchenbank und lausche der lauten Stille in diesen Mauern. Die Steine schreien nicht – und doch höre ich es: den Jubel der Loblieder zu Ostern. Die klagenden Rufe nach unbegreiflichen Schicksalsschlägen. Und auch manche tröstlichen Choräle der Trauergemeinde.
Der Gesang fehlt, aber seine Botschaft hallt immer noch nach. Und der Gedanke daran, dass Menschen in unseren Kirchen über Jahrhunderte hinweg einen Ort fanden, der ihrem Leben im Angesicht Gottes Raum gab, der tröstet mich.
Und ich höre die Steine singen und jubeln: vom Neuanfang. Von der Hoffnung, dass Gott Wunder tut und Leben schafft. Und wer es gar nicht hören will, weil die Angst groß ist oder das Herz schwer, dem mögen es die Steine auch entgegenschreien: „Fürchte dich nicht! Jesus Christus spricht: Weil ich lebe, werdet auch ihr leben!“

Sabine Preuschoff
Kirchengemeinden und Kirchenkreis
Landesbischof Ralf Meister überreicht Osterkerzen an Pastorin Sophie Anca. Foto: Stefan Heinze

Landesbischof überbringt Osterkerzen

Lehrte | 19. Februar 2021

In den Wochen bis Ostern verschenkt Landesbischof Ralf Meister als Hoffnungszeichen 25.000 Osterkerzen an rund 250 Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen in der Landeskirche Hannovers. Als eine der ersten Kirchengemeinden war der Bischof zunächst in der Lehrter Markusgemeinde zu Gast, dann in der Martin-Luther-Kirchengemeinde in Ehlershausen und in St. Pankratius, Burgdorf. Die Markus-Kirchengemeinde nutzte die Gelegenheit, beim Termin mit dem Landesbischof Ihre Klagemauer am Kirchturm vorzustellen.

Landesbischof Ralf Meister überreicht Osterkerzen an Pastorin Sophie Anca. Foto: Stefan Heinze

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 Pastorin Sophie Anca (links) und Pastorin Gesa Steingräber-Broder am Telefon. Fotos: privat

Innehalten am Telefon

Lehrte/Immensen/Dollbergen-Schwüblingsen | 2021

Innehalten. Zuhören. Nachdenken. Das ist möglich mit den Telefonandachten, die die Lehrter Markus- und Matthäus-Kirchengemeinde sowie die Kirchengemeinden Immensen und Dollbergen-Schwüblingsen derzeit anbieten. Die Markus- und Matthäusgemeinde haben ein Format entwickelt, um für die Menschen in Lehrte da zu sein. Bequem von zu Hause aus kann man die Telefonandachten erreichen, unabhängig vom Wochentag oder der Tageszeit.
Von der Kirchengemeinde Immensen gibt es alle zwei Wochen neu "gute Gedanken" am Telefon. Die "Andacht am Telefon" der Kirchengemeinde Dollbergen-Schwüblingsen versteht sich als kurzer Impuls zu Beginn einer neuen Woche, zunächst vor allem während der Zeit des Lockdowns.

Unter folgenden Telefonnummern können Sie die Andachten anhören:
Markus- und Matthäus-Kirchengemeinden Lehrte:
(0 51 32) 8 62 49 97
Kirchengemeinde Immensen:
(0 51 75) 9 56 98 92
Kirchengemeinde Dollbergen-Schwüblingsen:
(0 51 77) 3 67 99 90


Pastorin Sophie Anca (links) und Pastorin Gesa Steingräber-Broder am Telefon. Fotos: privat

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Pessach beziehungsweise Ostern. Grafik: www.juedisch-beziehungsweise-christlich.de

jüdisch beziehungsweise christlich

Kirchenkreis/EKD | 2021

Manchen Passantinnen und Passanten sind sie vielleicht schon aufgefallen, die farbigen Plakate in den Schaukästen von Kirchengemeinden im Kirchenkreis Burgdorf und anderen christlichen Gemeinden. Auf den Plakaten werden unter einer Überschrift ein Fest oder ein Thema aus dem jüdischen und meist aus dem christlichen Umfeld in Beziehung gesetzt. "Schabbat beziehungsweise Sonntag“, heißt es da zum Beispiel in Kürze, "Pessach beziehungsweise Ostern“ oder auch "Purim beziehungsweise Karneval“. Die ökumenisch verantwortete, bundesweite Kampagne „#beziehungsweise –jüdisch und christlich: näher als du denkst“ möchte dazu anregen, die enge Verbundenheit des Christentums mit dem Judentum wahrzunehmen. Sie ist ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.

Grafik: www.juedisch-beziehungsweise-christlich.de

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 Spaziergang mit geschulten Mitarbeiter*innen des Ambulanten Hospizdienstes. Foto: Anette Setzepfand

Spaziergang gegen Trauer und Einsamkeit

Kirchenkreis | 3. Februar 2021

Spazierengehen wird in Zeiten wie diesem zum Trend. Wenn man wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie nirgends mehr hingehen kann, bleibt immer noch der Spaziergang im Freien. Der ambulante Hospizdienst nutzt diese Form des Kontaktes seit letztem Herbst in der Trauerbegleitung. Betroffene Menschen können sich dort mit einer Trauerbegleiterin oder einem Trauerbegleiter zu einem einstündigen Spaziergang verabreden.

Spaziergang mit geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ambulanten Hospizdienstes. Foto: A. Setzepfand

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Signet der MAV im Kirchenkreis Burgdorf

Gratulation für die neue MAV

Kirchenkreis | 25. Februar 2021

Die Mitarbeitenden des Ev.-luth. Kirchenkreises Burgdorf haben eine neue Mitarbeitervertretung (MAV) gewählt. Zwölf Personen haben kandidiert. In das Gremium wurden gewählt (Reihenfolge alphabetisch): Birgit Achtmann, Michael Benkowitz, Sabine Fuchs, Mathias Gert, Gerta Hoffrichter, Jason Johnson, Sylvia Krämer, Petra Ziegert, Jana Ziegler.

Signet der Mitarbeitervertretung im Kirchenkreis. Grafik: MAV

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Kirche und Gesellschaft
#lichtfenster. Grafik: EKD | Foto: unsplash / Rebecca Peterson-Hall

#lichtfenster – ein Zeichen des Mitgefühls

EKD | 2021

Weiterhin sterben in Deutschland täglich viele Menschen in Folge der Corona-Pandemie. In diesen dunklen Stunden lädt die EKD dazu ein, Trauer und Mitgefühl auszudrücken. Gemeinsam mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ruft sie zur Aktion #lichtfenster auf:
"Stellen Sie an jedem Freitag bei Einbruch der Dämmerung ein Licht gut sichtbar in ein Fenster als Zeichen des Mitgefühls: in der Trauer um die Verstorbenen, in der Sorge um diejenigen, die um ihr Leben kämpfen, Mitgefühl mit den Angehörigen der Kranken und Toten.

Grafik: EKD | Foto: unsplash / Rebecca Peterson-Hall

Zum Aufruf der EKD

Das Antikriegshaus in Sievershausen. Foto: Stefan Heinze

Friedensorte sind Leuchttürme

 Sievershausen | 28. Januar 2021

Gute Aussichten für die weitere Mitfinanzierung der Arbeit des Antikriegshauses bis Ende des Jahres 2024 durch die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers: „Die Friedensorte sind Leuchttürme für das gesellschaftliche Engagement einer Kirche, die auch tut, was sie predigt“, so Oberkirchenrat Dirk Stelter im Bericht zu den Friedensorten der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers vor der Landessynode im November 2020. Das Kirchenparlament hat erneut eine Million Euro für die Arbeit in den Begegnungsorten des Friedens bewilligt, trotz Haushaltskürzungen und Corona-bedingten Einsparungen.

Das Antikriegshaus in Sievershausen. Foto: Stefan Heinze

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In Netz gegangen: Arbeitskreis Gedenkweg. Screenshot: Arbeitskreis Gedenkweg

Jetzt auch im Netz: Arbeitskreis Gedenkweg

Stadt Burgdorf | 26. Januar 2021

In Erinnerung an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945, hat der Arbeitskreis Gedenkweg 9. November am 26. Januar seine Web-Seite mit den ersten acht Beiträgen freigeschaltet. In ihnen wird an einige der Menschen erinnert, die zu Burgdorf in Beziehung stehen und in Auschwitz ermordet wurden. Für deutschsprachige Historiker*innen und Familienforscher*innen werden die Inhalte der Erinnerungsarbeit des Arbeitskreises damit auch überregional sichtbar.

Die Website des Arbeitskreises Gedenkweg 9. November. Screenshot: Arbeitskreis

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Kinder und Jugend
KJD-Sommerfreizeit. Grafik: KJD

Sommer, Sonne, Strand und Meer ...

Kirchenkreis | 22. Juli bis 7. August 2021

Der Kreisjugenddienst bietet für Jugendliche von 14 bis 17 Jahren aus dem Kirchenkreis eine Sommerfreizeit in der Nähe von Monfalcone in Italien an. Gecampt wird auf dem Campingplatz Marina Julia. Ein Strand befindet sich in fußläufiger Entfernung. Der Campingplatz hat zudem eine große Poolanlage. Die Anreise geschieht mit dem Bus. Geschlafen wird in maximal Sechs-Personen-Zelten.
Neben zwei Ausflügen und Aktionen gibt es ein spannendes Programm. Außerdem ist ausreichend Zeit zum Sonnenbaden und Entspannen.
Wenn der KJD als Reiseanbieter die Freizeit auf Grund der Corona-Situation absagen muss, werden die Kosten voll zurückerstattet.

Illustration: KJD

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Juleica und Aufbaukurs finden statt. Grafik: KJD

Juleica- und Aufbaukurs finden statt

Kirchenkreis | 2021

Auf Grund von Corona, fährt der Kreisjugenddienst für die JuLeiCa und den Aufbaukurs dieses Jahr leider nicht nach Verden. Die beiden Kurse fallen aber nicht aus.
Die JuLeiCa findet in zwei Teilen statt: Einmal vom 29.3. bis 1.4.2021 online und vom 12.8. bis 15.8.2021 in Präsenz in Burgdorf. Der Aufbaukurs findet vom 29.3. bis 1.4.2021 in Lehrte statt. Mehr Informationen zu den Kursinhalten und zur Anmeldung gibt es auf der Website des Kreisjugenddienstes.
 
Illustration: KJD

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Personen
Pastorin Dorothea Wöller. Foto: Patricia Johnson

Videointerview mit Pastorin Dorothea Wöller

Ehlershausen | 4. März 2021

Dorothea Wöller ist nun seit rund drei Monaten Pastorin der Martin-Luther-Kirchengemeinde Ehlershausen – Ramlingen – Otze. Durch die Corona-Pandemie kein leichter Beginn – weder für die Pastorin noch für die Kirchengemeinde. Im 4-Fragen-Videointerview der Kirchenkreis-Medienarbeit berichtet Dorothea Wöller über ihre ersten Eindrücke, erzählt von Gottesdiensten zum Mitnehmen und beschreibt, welches Profil sie für ihre neue Aufgabe mitbringt.

Pastorin Dorothea Wöller. Foto: Patricia Johnson

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Pator Matthias Freytag. Foto: Dr. Stephan Schwier

Matthias Freytag wird Pastor in Paulus

Burgdorf | 4. Juli 2021

Die Burgdorfer Paulus-Kirchengemeinde hat einen neuen Pastor. Im Februar hielt Matthias Freytag seine Aufstellungspredigt im Paulus-Kirchenzentrum. Da seitens der Kirchengemeinde keine Einwände erhoben wurden, steht nun fest, dass Freytag am 16. Juni seinen Dienst in der Burgdorfer Südstadt beginnen kann. Die offizielle Einführung findet dann am Sonntag, 4. Juli, im Paulus-Kirchenzentrum statt. Beginn ist um 15 Uhr. Freytag folgt auf Pastor Matthias Paul, der zum 1. Februar als Berufsschulpastor nach Hannover gewechselt ist.

Pastor Matthias Freytag. Foto: Dr. Stephan Schwier

Mehr Infos zu Pastor Matthias Freytag
Praxis
Kirchentag

Digitaler und dezentraler Kirchentag

Frankfurt/online | 13. bis 16. Mai 2021

Der 3. Ökumenische Kirchentag in Frankfurt wird digital und dezentral. Das bedeutet digitales Programm vom 13.–16. Mai, mit Gottesdiensten, Diskussionen und Kultur aus Frankfurt am Main und die Einladung überall in Deutschland gemeinsam zu feiern.
Im Fokus des digitalen Programms steht dabei der Sonnabend, 15. Mai 2021, mit dem ÖKT-Studio – zehn Stunden zu zehn Schwerpunkten – im Live-Stream von 9 Uhr bis 19 Uhr. Dazu kommen vertiefende Veranstaltungen und ein digitaler Begegnungsort.Menschen in Gemeinden, Vereinen und Verbänden sind eingeladen, den ÖKT bei sich im Ort mitzufeiern und Angebote zur ökumenischen Begegnung eigenständig zu planen.

Grafik: 3. Ökumenischer Kirchentag

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