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Gottesdienste kommen digital ins Haus. Foto: Inna Rempel/Landeskirche Hannovers

Gottesdienste kommen digital ins Haus

Zahlreiche Angebote im Kirchenkreis Burgdorf

Sabine Preuschoff

Superintendentin

Kirchenkreis Burgdorf

Liebe Leserin, lieber Leser,

herzlich willkommen bei unseren „Kreuz & Quer Nachrichten“.

Kirchliches Leben von den Kirchengemeinden über die Kindertagesstätten bis hin zur Seelsorge hat sich in den letzten Wochen grundlegend verändert. Diesen tiefgreifenden Wandel spiegelt auch dieser Newsletter wieder. Gerade in dieser Zeit, in der Abstand das Gebot der Stunde ist, führt dieser Newsletter auf Wege des Miteinanders oder berichtet von ihnen.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und grüße herzlich

Sabine Preuschoff, Superintendentin

Zum Monatsspruch April
Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.
1.Korinther 15,42

Wir waren an der Grabstelle angekommen. Eine kleine Schar aus Familie und Freunden. Der Sarg war eingesenkt. Ich warf mit der Hand drei Mal Erde in das Grab. Dazu sprach ich diese Worte:

„Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.
Es wird gesät in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit.
Es wird gesät in Schwachheit und wird auferstehen in Kraft.“

Die Witwe schaute überrascht auf. Tränen standen in ihren Augen. Auf dem Weg zurück zur Kapelle sprach sie mich an: „Was waren das für Worte? Da heißt es doch sonst: Erde zu Erde, Asche zu Asche… oder so.“

„Es sind Worte aus der Bibel. Hoffnungsworte. Sie sagen zwar: Der, der da im Grabe liegt, ist tot. Und dennoch sprechen sie von dem Geheimnis, das ich glaube: Aus diesem Leib, den wir ins Grab senken, wird etwas ganz anderes werden. Das sind schon wir, die auferstehen, aber nicht so, wie wir waren. Wo etwas stirbt, macht Gott etwas Neues daraus. – Es hat Sie berührt…?“

„Ja, irgendwie… ich habe etwas von dieser Hoffnung gespürt. Es geht weiter. Irgendwie. Und neu.“

Sabine Preuschoff
Kirchengemeinden und Kirchenkreis
Stilles Gebet erlaubt – Kirchenöffnung unsicher. Foto: Jens Schulze/EMA

Kirchenöffnung zu stillem Gebet erlaubt

 Niedersachsen/Kirchenkreis | 7. April 2020

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hat am Dienstag, 7. April, mitgeteilt, dass das Land Niedersachsen „dem Bedürfnis vieler Menschen nach einem stillen Gebet in Kirchen und Gotteshäusern Rechnung tragen“ möchte. Darum soll einzelnen Personen das stille Gebet in einer Kirche ermöglicht werden – bei Beibehaltung aller Abstandsregeln und mit strengen Auflagen.

Welche Kirchengemeinden die Öffnung so kurzfristig und unter diesen Voraussetzungen noch ermöglichen können, stand beim Redaktionsschluss dieses Newsletters noch nicht fest.

Stilles Gebet in einer Kirche. Foto: Jens Schulze/EMA

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Superintendentin Sabine Preuschoff. Foto: Dethard Hilbig

Und doch wird es Ostern

Kirchenkreis | 9. April 2020

Die Botschaft von Ostern mag jedes Jahr die gleiche sein und doch ist sie aufgrund der Situation, in der sie gehört wird, jedes Jahr außergewöhnlich, dieses Jahr durch die besonderen Belastungen durch die Corona-Krise. Aus diesem Anlass richtet sich Superintendentin Sabine Preuschoff zu Karfreitag und Ostern mit einem Brief an Mitarbeitende, leitende Ehren- und Hauptamtliche sowie andere Interessierte.

Superintendentin Sabine Preuschoff. Foto: Dethard Hilbig

Zum Brief der Superintendentin
Der Kerzenglanz kommt mit den Gottesdiensten virtuell ins Haus. Foto: Inna Rempel/Landeskirche Hannovers

Kirche kommt digital ins Haus

Kirchenkreis | April 2020

In dieser Zeit, in der in den Kirchen keine Andachten und Gottesdienste gefeiert werden können, bieten die Kirchengemeinden des Kirchenkreises diverse Möglichkeiten an, daheim, digital und dennoch mit dem vertrauten kirchlichen Lokalkolorit Gemeinde zu leben und Gottesdienst zu feiern, besonders für die Karwoche und die Ostertage. In einer Nachricht auf der Website des Kirchenkreises finden Sie alle Angebot mit dem Stand von Mittwoch, 8. April, auf einen Blick.

Der Kerzenglanz kommt virtuell ins Haus. Foto: Inna Rempel/Landeskirche Hannovers

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Auch die Glocken der St.-Pankratius-Kirche rufen von jetzt an zum Innehalten und Gebet im Alltag auf. Foto: Stefan Heinze

Glockenläuten zum Gebet

Kirchenkreis | März/April 2020

Die Kirchengemeinden bemühen sich derzeit intensiv um Wege des Miteinanders und Daseins-für-andere auch in einer Zeit, in der das räumliche Abstandhalten das Gebot der Stunde ist. Superintendentin Preuschoff sagt: „Wir als Kirche machen uns intensiv Gedanken, wie wir dennoch auch geistlich für die Menschen da sein können in einer Zeit, in der gemeinsame Gottesdienste nicht möglich sind. Wir nehmen die Sehnsucht der Menschen wahr, Gemeinschaft zu erleben trotz der räumlichen Distanz. Wir hören die erwartungsvollen Fragen: Wie bleibt Ihr als Kirche für uns da – auch geistlich? Eine Idee, die schon an vielen Orten im Land aufgenommen wurde, ist das Glockenläuten zum gemeinsamen Innehalten, zur Besinnung auf das, was uns in dieser Zeit Kraft gibt, zum Gebet."

Die Glocken der Kirchen im Kirchenkreis, hier St. Pankratius Burgdorf, rufen derzeit zum Innehalten und Gebet im Alltag auf. Foto: Stefan Heinze

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Kirche und Corona

Kirche und Corona

Kirchenkreis | März/April 2020

Begegnung und das Erleben von Gemeinschaft gehört zu den grundlegenden Charakteristika kirchlichen Lebens. Darum fordert die Ausbreitung des Corona-Virus (Covid-19 oder SARS-CoV-2) die Kirchengemeinden, ihre Einrichtungen und Dienste im Ev.-luth. Kirchenkreis Burgdorf in besonderer Art und Weise heraus. Auf der Kirchenkreis-Website informieren wir Sie unter dem Stichwort "Kirche und Corona" über die Auswirkungen der gebotenen Vorsichtsmaßnahmen auf das kirchliche Leben in unserer Region. Die Website wird stetig aktualisiert.

Info-Grafik zur Verbreitung von Infektionskrankheiten. Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Zur Info-Seite
Landeskirche Hannovers
Landesbischof Ralf Meister. Foto: Heiko Preller

Landeskirche Hannovers | Ostern 2020

"Es gibt nicht viele Gelegenheiten, zu denen wir uns Weinen in der Öffentlichkeit erlauben. Doch in den zurückliegenden Wochen der Angst und Unsicherheit hat sich etwas verändert. In diesen Wochen habe ich viele Tränen gesehen: Da weint jemand aus Angst, seine berufliche Existenz zu verlieren. Jemand ist in Sorge um die Tochter, die im Ausland lebt, und bei einer Dritten rollt eine Träne hinab, weil sie ihre Eltern im Pflegeheim nicht besuchen kann. Es ist eine traurige Passionszeit ..."

Landesbischof Ralf Meister. Foto: Heiko Preller

Ab Ostersonntag: Die Osterbotschaft im Wortlaut 
Seelsorge und Diakonie
 Manuela Fenske-Mouanga und ihr Team beraten Trauernde zur Zeit telefonisch. Foto: Antje Bismark/HAZ

Telefonsprechstunde für Trauernde

Kirchenkreis | April 2020

Die derzeitige Ausnahmesituation aufgrund der Coronakrise erfasst in unserem Alltag nahezu sämtliche Lebensbereiche und stellt umfangreiche Herausforderungen an alle. Die notwendige Kontaktbegrenzung und daraus entstehende Isolation macht vielen Menschen zu schaffen. Umso mehr, wenn die eigene Lebenssituation ohnehin schon von Einsamkeit und Trauer geprägt ist. Trauernde Menschen erleben die momentane Situation deshalb als besonders belastend – insbesondere, wenn sie den Ehemann, die Ehefrau, den Lebenspartner oder die Lebenspartnerin verloren haben. Der ambulante Hospizdienst des Diakonieverbandes Hannover-Land bietet deshalb eine Telefonsprechstunde an.

Die Koordienatorin Manuela Fenske-Mouanga und ihr Team beraten Trauernde zur Zeit telefonisch. Foto: Antje Bismark/HAZ

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Lebensberaterin Ute Gerken berät zur Zeit am Telefon. © Johanna Schindler

Lebensberatung telefonisch erreichbar

Kirchenkreis | April 2020

Die Ehe-, Paar- und Lebensberatungsstelle Burgdorf ist ab sofort immer mittwochs zwischen 10 und 12 Uhr telefonisch erreichbar. Eine Anmeldung für die Telefonberatung ist nicht erforderlich. Die gewöhnlichen Sprechzeiten entfallen. Vor Ort kann zur Zeit wegen der Ausbreitung des Corona-Virus nicht beraten werden. Die Beratungsstelle ist erreichbar unter Telefon (0511) 72 38 04.

Lebensberaterin Ute Gerken berät zur Zeit am Telefon. © Johanna Schindler

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Für die Beratung am Telefon gibt es jetzt zusätzlich eine Hotline der christlichen Kirchen in Niedersachsen. Foto: Stefan Heinze

Seelsorge-Hotline der christlichen Kirchen

 Landeskirche | April 2020

In der Zeit der Corona-Krise ist es von besonderer Bedeutung, dass die Pastorinnen und Pastoren der Kirchengemeinden im Kirchenkreis Burgdorf weiterhin und besonders jetzt telefonisch erreichbar sind. Dieses Angebot wird von zahlreichen Menschen angenommen. Die Telefonnummern finden Sie auf der Website des Kirchenkreises 
https://www.kirchenkreis-burgdorf.de/gemeinden.html
und den dort verlinkten Websites der Kirchengemeinden.

Als ergänzendes Angebot gibt es seit Montag, 6. April 2020, eine neue Seelsorge-Hotline der christlichen Kirchen in Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der NDR Media GmbH in Hamburg. Unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 111 20 17 stehen täglich zwischen 14 Uhr und 20 Uhr Seelsorgerinnen und Seelsorger für Gespräche zur Verfügung.

Foto: Stefan Heinze

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Sandra Körte (links) und Karin Lawrenz. Foto: privat

Hilfsaktion für Geflüchtete

Gemeinde Uetze | März 2020

Alle Kitas und Schulen sind wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Die Kontaktsperre wird ernstgenommen. Das ist gut so. Allerdings können die Tage für Kinder und Eltern ganz schön lang werden. Besonders bei denen, die jetzt in einer kleinen Wohnung bleiben müssen. So geht es vielen geflüchteten Familien. Von den Kirchengemeinden in der Gemeinde Uetze gibt es deshalb gezielte Hilfen.

Sandra Körte (links) und Karin Lawrenz. Foto: privat

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Kirche und Gesellschaft
Frank-Walter Steinmeier. Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler

Bundespräsident dankt den Kirchen

Berlin | April 2020

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, hat sich mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in einem Telefonat über die Situation und den besonderen Beitrag der Kirchen in der gegenwärtigen Krise ausgetauscht. Der Bundespräsident, der auch mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, gesprochen hat, bedankte sich für die frühzeitige und umsichtige Unterstützung der Kirchen für die aktuell notwendigen Einschränkungen. Die Kirchen haben früh Maßnahmen zum Schutz der Menschen getroffen, unzählige Veranstaltungen und vor allem die herkömmlichen Gottesdienste abgesagt. Das bedeutet – gerade auch in der anstehenden Osterzeit – einen beispiellosen Einschnitt in das religiöse Leben für viele Gläubige in unserem Land. Gleichzeitig gibt es in den Gemeinden viele kreative Ideen, um den Menschen unter den widrigen Umständen geistliche Angebote zu machen und sie virtuell zusammenzubringen, zum Beispiel durch gestreamte Gottesdienste oder zeitgleiche gemeinsame Gebete.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler

Bericht in voller Länge
Jugend
Videopodcast. Quelle: Kreisjugenddienst

Gebetspodcast des Kreisjugenddienstes

Kirchenkreis | März/April 2020

Der Gebetspodcast "Beten für alle" des Kreisjugenddienstes geht in die Verlängerung. "Dieser Podcast ist für alle, die gemeinsam, statt einsam sein wollen", sagt Kreisjugenddiakon Ann-Marie Reimann. "In dieser Zeit, wo gefühlt jede Stunde neue Infos zum Coronavirus kommen und uns in Atem halten, wollen wir euch ein Gebet oder unsere Gedanken für den Tag mitgeben. Jeden Tag ein neues Gebet von jemandem, der oder die Lust hat seine*ihre Gedanken mit uns zu teilen." Der Podcast wird in der Verlängerung verstärkt von Jugendlichen gestaltet.

Gebetspodcast. Quelle: Kreisjugenddienst

Zum Podcast
Personen
Pastorin Susanne Paul. Foto: Stefan Heinze

Susanne Paul: Pastorin für Frauenarbeit 

Ehlershausen/Landeskirche | März 2020

Pastorin Susanne Paul von der Martin-Luther-Gemeinde wird die neue Landespastorin für Frauenarbeit in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Die Nachfolgerin von Franziska Müller-Rosenau startet mit ihrer neuen Aufgabe am 1. August im Haus kirchlicher Dienste in Hannover.

„Gerechte Sprache, Ungerechtigkeiten in den Geschlechterbeziehungen, feministisch-theologische Fragen haben mich immer neben meiner Gemeindearbeit beschäftigt“ sagt die 57-Jährige. Auch im Frauenwerk verändere sich das Mitgliederverhalten. Hier müsse sich die landeskirchliche Frauenarbeit der Herausforderung stellen, den Kontakt zu den Frauen in den Kirchengemeinden und in der Gesellschaft auch auf neuen Wegen zu suchen und zu vertiefen.

Pastorin Susanne Paul. Foto: Stefan Heinze

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Kurz erinnert
konferenz-e.de

Neues Konferenztool der Landeskirche

Landeskirche Hannovers | März 2020

Als sei es für die Corona-Krise geplant gewesen: Das neue Videokonferenz-Angebot konferenz-e.de der Evangelischen Medienarbeit in der  Landeskirche Hannovers ist online.

Zu konferenz-e.de

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