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Der Empfang der Tschernobyl-Kinder auf dem Flughafen Langenhagen bei einer der vergangenen Reisen. Foto: Stefan Heinze

240 Jugendlichen kommen zum Konficup 2019

Team aus Immensen holt die meisten Punkte

Sabine Preuschoff

Superintendentin

Kirchenkreis Burgdorf

Liebe Leserin, lieber Leser,

herzlich willkommen bei unseren „Kreuz & Quer Nachrichten“.

Menschen erleben: Es ist gut, sich auf den Weg zu machen. Im Juni haben das Kinder aus Tschernobyl getan und in der Lehrter Matthäus-Gemeinde "aufgetankt" für das Leben in ihrer noch immer strahlenbelasteten Heimat. 240 Jugendliche machten sich auf den Weg zum Konficup nach Sievershausen und für 35 Täuflinge war ein Tauffest am Hohnhorstsee der Beginn eines Weges mit Glaube und Kirche. Wohin auch immer Sie die Wege im Sommer führen werden: Hoffentlich entdecken Sie Freiräume für sich und vielleicht möchten Sie die Eindrücke bildlich mit anderen teilen. Die Landeskirche lädt dafür zum Fotowettbewerb ein. Und wenn Sie ins Hänigser Freibad kommen, können Sie an manchen Tagen mit einem Weg gleich zwei Dinge tun: schwimmen gehen und mit dem örtlichen Pastor ins Gespräch kommen.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und grüße Sie herzlich,

Sabine Preuschoff, Superintendentin

P.S.: Unseren nächsten Newsletter erhalten Sie nach der Sommerpause im September. Daher bezieht sich die Besinnung schon auf den Monatsspruch August.

Zum Monatsspruch August
Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe.
Matthäus 10,7

Das Himmelreich ist nahe. Nicht die gleichnamige Flurbezeichnung an der Aue bei Steinwedel ist gemeint. Kein Ort, der bei Googlemaps einzugeben und so zu finden ist. Woran also erkennen die Menschen das Himmelreich? Wie können wir es kundtun? Jesus fordert auf: „Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus!“
Oje, da kann ich doch nur versagen! Wer kann das schon!? So die erste Reaktion. Aber dann – mit dem Mut des Glaubens, dass Gott es gut mit uns Menschen meint: Ja, ich kann Menschen die Nähe Gottes ganz praktisch zeigen.
Kranke heilen – ihnen Trost geben und zu ihnen stehen.
Tote erwecken – sich mit Menschen, die im Alltag nur noch funktionieren und keine Lebensfreude mehr in sich haben, auf die Suche nach erfülltem Leben machen. Perspektiven entdecken. Sie aufrichten. Mit ihnen nach dem forschen, was wirklich wichtig ist.
Aussätzige rein machen – diejenigen ansprechen, die ausgegrenzt werden. Teilhabe ermöglichen. Ihnen vermitteln: Du bist bei Gott gut, so wie du bist.
Dämonen austreiben – Menschen von krankmachendem Denken befreien. Gottesbildern der Kindheit, die Angst machen, das Bild des liebenden Gottes entgegensetzen. Dem anderen zusprechen, dass er nicht festgelegt ist auf das, was andere auf ihn projiziert haben. So wird das Himmelreich unter den Menschen Gestalt gewinnen.
Das Himmelreich ist nahe. Aber noch nicht für jeden erfahrbar. Nicht für die Frau, die mich anging: „Was hilft mir eure Rede von einem Himmelreich, wo ich heute nicht weiß, wie ich über die Runden kommen soll?“
Und es gibt Kräfte, die das Himmelreich fernhalten wollen. Populisten versuchen den Menschen einzureden, wir erlebten die Hölle auf Erden. Wir seien bedroht. Man wolle uns alles wegnehmen: unseren Wohlstand, unser Land, unsere Identität. Sie wollen Menschen Angst machen, um sie dann für ihre Weltsicht gefangen zu nehmen.
Wir haben den Zweifelnden wie den Gegnern etwas entgegen zu setzen: „Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe.“ Erzählt davon. Lebt es unter den Menschen. Gott traut uns zu, dass wir mit unseren Kräften etwas in dieser Welt bewegen, so dass Menschen erfahren: Das Himmelreich ist nahe.

Sabine Preuschoff
Kirchengemeinden und Kirchenkreis

ansprechBAR – mit Badehose im Freibad

Freibad Hänigsen | 2. und 23. Juli 2019

„Grundsätzlich sind wir immer ansprechbar“, sind sich der Pfarrer Martin Karras von der röm.-kath. St.-Nikolaus-Gemeinde und Pastor Steffen Lahmann von der ev.-luth. Kirchengemeinde Hänigsen-Obershagen einig. Aber in diesem Sommer versuchen sie etwas Neues: Zwischen dem 2. und 23. Juli werden die Geistlichen, unterstützt von Ehrenamtlichen, immer dienstags in der Zeit zwischen 16 und 18 Uhr ihre ansprechBAR im Hänigser Freibad, Am Fließgraben 32, 31311 Uetze-Hänigsen, öffnen. Es geht ihnen darum, mit den Badegästen ins Gespräch zu kommen.

Pfarrer Martin Karras und Pastor Steffen Lahmann sind ansprechBAR im Freibad Hänigsen. Foto: Simone Bürger

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Tauffest am Lehrter Hohnhorstsee

Lehrter Gemeinden taufen am See

Lehrte | 16. Juni 2019

Rund 500 Besucherinnen und Besucher kamen zum Tauffest auf dem Gelände des Modellbauvereins am Lehrter Hohnhorstsee. Im Anschluss an einen Freiluftgottesdienst tauften die Pastorinnen Sophie Anca, Beate Gärtner, Gesa Steingräber-Broder und der Pastor Andreas Anke von der Lehrter Markus- und Matthäus-Gemeinde an vier Taufaltären gleich 35 Kinder aus 28 Familien, ein besonderes Erlebnis für die Täuflinge, ihre Familien und die vielen Gäste. Im Anschluss war Gelegenheit für die Familien, die Taufen ihrer Kinder vor Ort noch weiter zu feiern.

Pastorin Gesa Steingräber-Broder tauft am Hohnhorstsee. Foto: Dr. Andreas Wilkening.

Zum Bericht
Jugend
Konficup 2019. Foto: Stefan Heinze

240 Jugendliche kommen zum Konficup

Sievershausen | 15. Juni 2019

Rund 240 Jugendliche gingen beim Konficup des Kirchenkreises Burgdorf in Sievershausen an den Start. In der Martinskirche sahen die Konfirmandinnen und Konfirmanden zunächst eine szenische Darstellung zu der neutestamentlichen Geschichte vom Kämmerer aus Äthiopien. Die Erzählung schildert, wie sich der Kämmerer auf dem Weg nach Jerusalem zunächst die Heilige Schrift auslegen, das Evangelium von Jesus predigen und dann taufen lässt. Nach dem Anspiel erlebten die Jugendlichen die Handlung an acht Stationen rund um die Kirche und auf dem Gelände des Antikriegshauses hautnah nach.

Quiz-Wettstreit zum Thema "Jerusalem". Foto: Stefan Heinze

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Gesellschaft
Tschernobyl-Kinder auf dem Flughafen Langenhagen

Kinder aus Tschernobyl in Lehrte zu Gast

Lehrte | Juni 2019

Schon zum 25. Mal hat die Lehrter Matthäus-Gemeinde in diesem Jahr für vier Wochen Kinder aus Weißrussland im Rahmen der Tschernobyl-Hilfe bei sich aufgenommen. Der Pfingstgottesdienst der Kirchengemeinde stand ganz im Zeichen des Themas. Alexander Pokulnjewitsch, der in Gomel am Gebietskinderkrankenhaus tätig ist, sprach ein Grußwort und erinnerte an den Supergau, der sich am 26. April 1986 im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl ereignete: „Die damals freigesetzte Menge Radioaktivität entsprach der von 500 Atombomben. Die Wolken regneten auf ihrem Weg nach Skandinavien hauptsächlich über Weißrussland ab. So sind wir in Gomel einer noch heute andauernden Permanentstrahlung ausgesetzt. Das ist eine enorme Belastung für uns.“

Der Empfang der Kinder auf dem Flughafen Langenhagen bei einer der vergangenen Reisen. Foto: Stefan Heinze

Zum Bericht der Gemeinde
Von Personen
Amtseinführung von Trevor Sibande. Foto: Kirchenkreis Johnnesburg-West

Kirchenkreis trauert um Trevor Sibande

27./28. Juni 2019

Der Kirchenkreis Burgdorf trauert um den ehemaligen Superintendenten Trevor Sibande des Partnerkirchenkreises Johannesburg-West in Südafrika. Sibande verstarb in der Nacht vom 27. auf den 28. Juni. Noch bis Oktober 2018 war er Superintendent des Partnerkirchenkreises. Sibande ist spätestens seit seiner Wahl zum Superintendenten im Jahr 2012 im Kirchenkreis Burgdorf vielen Menschen bekannt.

„Um Trevor Sibande trauern insbesondere die Partnerschaftsengagierten im Kirchenkreis Burgdorf sehr“, sagt Hans-Dieter Pauli, ehemaliger Beauftragter für Partnerschaftsarbeit im Kirchenkreis Burgdorf. Superintendentin Sabine Preuschoff hat der Familie Sibandes und dem Partnerkirchenkreis mit einem Schreiben an den derzeitigen Superintendenten des Partnerkirchenkreises, Calvin Vilander, kondoliert.

Amtseinführung des Superintendentin Trevor Sibande im November 2012. Foto: Kirchenkreis Johannesburg-West

Mehr zu Trevor Sibande
Praxis
Grafik zum Freiraum-Fotowettbewerb

Freiräume ins Bild setzen

Landeskirche | Bis 31. Oktober 2019

Die gute Tasse Kaffee? Der Waldspaziergang? Der See im Abendlicht? Oder sind es die Lichter der Großstadt? Was ist Ihr Freiraum? Seit Jahresbeginn ermutigt die Landeskirche dazu, sich "Zeit für Freiräume" zu nehmen. 2019 soll so zu einem Jahr für Aufbrüche und Fragen, für Unterbrechungen, Besinnung und vielleicht auch für Neubeginne werden. Möchten Sie anderen Ihren Freiraum zeigen? Dann machen Sie mit beim Wettbewerb #meinfreiraumfoto. Bilder können bis zum 31. Oktober 2019 eingereicht werden. Eine hochkarätige Jury wählt dann die Sieger aus.

Illustration zum Fotowettbewerb. Quelle: Landeskirche Hannovers/meinfreiraumfoto

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