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60 Jahre "Brot für die Welt". Foto: Brot für die Welt

Ute Gerken ist die neue Lebensberaterin

Fünf Jahre Ehe-, Partnerschafts- und Lebensberatung im Haus der Diakonie

Sabine Preuschoff

Superintendentin

Kirchenkreis Burgdorf

Liebe Leserin, lieber Leser,

herzlich willkommen bei unseren „Kreuz & Quer Nachrichten“.

zwischen Kirche und Gesellschaft gibt es vielfältige Bezüge, das werden Sie bei den Themen dieses Newsletters in besonderer Weise merken: 25 Jahre Engagement für Kinder aus Tschernobyl in der Lehrter Matthäus-Gemeinde, 40 Jahre Einsatz für den Frieden durch das Antikriegshaus Sievershausen, ein neues Angebot der Diakonie für wohnungslose Menschen, Fürsprache für die Demokratie oder auch Unterstützung des beharrlichen Erinnerns an Burgdorfer Jüdinnen und Juden, beides in der Stadt Burgdorf. Aber uns ist als Kirche zugleich der Blick auf die Einzelne und den Einzelnen wichtig. Das sehen Sie bei den Themen "Lebensberatung" und "Sterbebegleitung". Die Anregungen für die Praxis haben den Dialog besonders im Blick, einmal zwischen den Konfessionen, das andere Mal zwischen Christentum und Judentum.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und grüße Sie herzlich,

Sabine Preuschoff, Superintendentin

Zum Monatsspruch Juni
Freundliche Reden sind Honigseim,
süß für die Seele und Heilsam für die Glieder.
Sprüche 16,24

Die Frau redet auf mich ein. „Wissen Sie, meine Nachbarin, die ist unmöglich! Die putzt viel zu selten den Flur. Und ihre Kinder sind so laut. Und dann die wechselnden Männer …“ „Entschuldigen Sie. Ich will das nicht wissen,“ unterbreche ich sie. „Sprechen Sie lieber von sich selbst. Was macht Ihnen Freude? Was fällt Ihnen schwer?“

Sie verstummt. Über sich reden?! Nach kurzer Irritation fängt sie wieder von der Nachbarin an. Erneut interveniere ich. „Dann erzählen Sie bitte etwas Positives von Ihrer Nachbarin. Was können Sie Gutes von ihr sagen?“ Sie überlegt. Sucht nach Worten. Dann sagt sie. „Sie … ist sehr … liebevoll mit ihren Kindern. Erklärt ihnen ganz viel. Ganz geduldig. Sie kümmert sich nicht so sehr um die Ordnung. Dafür hat sie umso mehr Zeit für die Kinder. Die Kinder strahlen.“

Nach einer kleinen Pause: „Es ist gut, dass sie so für ihre Kinder da ist.“ Und als die Frau so von ihrer Nachbarin redet, ist sie darüber selbst wie verwandelt. Nicht mehr verbissen. Strahlt selbst.

Freundliche Reden – sie sind gut für den anderen. Gut für mich. Gut für unser Miteinander. Es fällt leicht, über andere zu lästern. Positiv zu reden, ist viel schwerer.

Doch gute Worte lassen mich wachsen. Verändern mich. Jesus brachte uns gute Worte. Die gute Nachricht. Eine Nachricht, die Menschen bestärkt. Sie zum Leben aufrichtet. Ermutigt. „Gott sieht dich. Nimmt dich an. Hat dich lieb. Du bist gewollt.“

Unser Reden sollte von dieser Botschaft getragen sein. 

Sabine Preuschoff
Kirchengemeinden und Kirchenkreis
Tschernobyl 2015

Zum 25. Mal: Tschernobyl-Kinder zu Gast

Lehrte | 9. Juni 2019

Schon zum 25. Mal hat die Lehrter Matthäus-Gemeinde dieses Mal Kinder im Rahmen der Tschernobyl-Hilfe bei sich aufgenommen. Der Pfingstgottesdienst der Gemeinde stand ganz im Zeichen des Themas. Alexander Pokulnjewitsch, der in Gomel am Gebietskinderkrankenhaus tätig ist, sprach ein Grußwort und erinnerte an den Supergau, der sich am 26. April 1986 im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl ereignete: „Die damals freigesetzte Menge Radioaktivität entsprach der von 500 Atombomben. Die Wolken regneten auf ihrem Weg nach Skandinavien hauptsächlich über Weißrussland ab. So sind wir in Gomel einer noch heute andauernden Permanentstrahlung ausgesetzt. Das ist eine enorme Belastung für uns.“ Für die Kinder sind die Wochen in Lehrte daher gesundheitlich von besonderer Bedeutung.

Empfang der Kinder bei einer der vergangenen Reisen. [Foto: Stefan Heinze]

Zum Bericht über den Gottesdienst
40 Jahre Antikriegshaus

Glückwünsche für das Antikriegshaus

Bonn/Sievershausen |  25. Mai 2019

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden mit Sitz in Bonn (AGDF) hat dem Antikriegshaus Sievershausen zum 40-jährigen Bestehen gratuliert. „Diese Arbeit steht für eine kritische, im besten Sinne des Wortes anstößige Stimme in Kirche, Gesellschaft und gegenüber der Politik, für die Erinnerung an die Auswirkungen von Krieg und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, für die Mahnung, heute Verantwortung für diese Fragen zu übernehmen sowie für eine Anwaltschaft für die Konfliktprävention und gewaltfreie, zivile Konflikttransformation und Menschenrechte weltweit“, betont AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister in einem Grußwort zum Jubiläum.

Antikriegshaus. [Foto: Stefan Heinze]

Zum vollen Wortlaut des AGDF-Textes
Manuela Fenske-Mouanga, Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes. Foto: privat

"Kleines Einmaleins" der Sterbebegleitung

Diakonieverband Hannover-Land im Kirchenkreis

Die Glaubenssache ist ein Andachtsformat im Marktspiegel und ist auch auf der Website des Kirchenkreises Burgdorf zu finden. Manuela Fenske-Mouanga, Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes für den Kirchenkreis Burgdorf hat die Glaubenssache genutzt, um über den Letzte-Hilfe-Kurs, auch "Das kleine Einmaleins der Sterbebegleitung“ genannt, zu schreiben und auf biblische Grundlagen des Themas zu verweisen. Zum Bericht gelangen Sie über den unten angegeben Link.

Manuela Fenske-Mouanga, Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes im Kirchenkreis. [Foto: privat]

Zur Andacht von Manuela Fenske-Mouanga
Musik
Veranstaltungsplakat "Alice im Glockenland". Grafik: Laura Schanz

CampusMusik lädt ins Glockenland

Uetze | 29. Juni 2019, 16 Uhr

CampusMusik, die Singschule an St. Pankratius Burgdorf, lädt zur Aufführung des Musicals "Alice im Glockenland" nach Uetze ein. Nach der gelungenen Premiere in Burgdorf Anfang Juni gastiert CampusMusik mit dem Musical am Sonnabend, 29. Juni, in der Johannes-der-Täufer-Kirche,
Uetze. Beginn ist um 16 Uhr.

Die Kinderchorgruppen führen das Musical unter der Leitung von Tina Röber-Burzeya gemeinsam mit einem Instrumental-Ensemble auf. Komponist des Musicals ist Johannes Matthias Michel.

Veranstaltungsplakat. [Grafik: Laura Schanz]

Mehr Infos zur Handlung und Aufführung
Gesellschaft
RE_Start2

Hilfe für Menschen in sozialen Notlagen

Kirchenkreis

Der Diakonieverband Hannover-Land bietet neue Hilfestellungen für Menschen in sozialen Notlagen, aus denen die Betroffenen allein nicht mehr herauskommen. Das auf ambulante Unterstützung ausgerichtete Programm trägt den Namen RE_StaRT2.

Es richtet sich insbesondere an wohnungslose Menschen oder Menschen, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind. Ihnen bietet der Verband eine kostenlose Beratung auf anonymer, niedrigschwelliger und freiwilliger Basis. Beraten wird im Hinblick auf Angebote des bestehenden Hilfesystems. Klientinnen und Klienten werden auch zu passgenauen Hilfestellen begleitet.

Alryn Zarske (links) und Jessica Kind beraten in Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze. [Foto: Holger Hornbostel]

Mehr Infos zu RE_StaRT2
Jürgen Gansäuer M.A. spricht auf dem Burgdorfer Spittaplatz. Foto: Stefan Heinze

Gesicht zeigen für die Demokratie

Burgdorf | 23. Mai 2019

Rund 500 Menschen haben am 23. Mai bei der Veranstaltung "Burgdorf steht AUF!" Gesicht gezeigt für Demokratie und Menschenrechte, für Freiheit und Vielfalt, für eine tolerante und offene Gesellschaft, für ein solidarisches und soziales Miteinander und für die Würde ALLER Menschen. Anlass war der 70. Jahrestag der Verkündung unseres Grundgesetzes. Als Hauptredner sprach der ehemalige Landtagespräsident Jürgen Gansäuer M.A.. Superintendentin Sabine Preuschoff hielt ein Grußwort. Beides steht auf der Website des Kirchenkreises zur Lektüre zum Download bereit. Außerdem sprachen Burgdorfs Bürgermeister Alfred Baxmann und der Schirmherr der Veranstaltung, Hannovers Oberbürgermeister a.D., Herbert Schmalstieg.

Jürgen Gansäuer M.A. auf dem Burgdorfer Spittaplatz. [Foto: Stefan Heinze]

Zum Download von Grußwort und Ansprache
Von Personen
Lebensberaterin Ute Gerken. Foto: Johanna Schindler

Ute Gerken ist die neue Lebensberaterin

Kirchenkreis

Seit nunmehr fünf Jahren können Menschen in Lebenskrisen das Angebot der Ehe-, Partnerschafts- und Lebensberatung im Haus der Diakonie an der Schillerslager Straße in Burgdorf nutzen. Mit der Diplom-Soziologin und systemischen Beraterin Ute Gerken wurde die Stelle im Februar wieder besetzt.

"Die große Nachfrage zeigt, dass es gut und wichtig war, dieses Angebot zu schaffen“, sagt die Superintendentin des Kirchenkreises, Sabine Preuschoff. "Typische Beratungsanlässe sind Lebenskrisen in den Übergangssituationen des Lebens“, weiß Hans-Günter Schoppa, Diplom-Psychologe und Leiter der Evangelischen Lebensberatungsstelle, Langenhagen, die für das Angebot in Burgdorf als Trägerin und organisatorisch verantwortlich ist. Der Kirchenkreis Burgdorf finanziert die Beratung.

Ute Gerken ist die neue Lebensberaterin in Burgdorf. [Foto: Johanna Schindler]

Mehr zu Ute Gerken und der Lebensberatung
Die Blickwechselpreisträgerin Dr. Judith Rohde. [Foto: Stefan Heinze]

Blickwechselpreis 2019 für Dr. Judith Rohde

Hannover, St.-Petri-Gemeinde | 18. August 2019, 15 Uhr

Die Sprecherin des Burgdorfer Arbeitskreises Gedenkweg 9. November Dr. Judith Rohde erhält den Blickwechselpreis 2019 für langjähriges und innovatives Engagement im christlich-jüdischen Dialog, unter anderem aufgrund ihrer Verschriftlichung von Rechercheergebnissen des verstorbenen Pastors Rudolf Bembenneck zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Burgdorf.

„Mit der Auszeichnung würdigen wir den dauerhaften, vielfältigen und nachhaltigen Einsatz Dr. Judith Rohdes im christlich-jüdischen Gespräch“, begründet die Vorsitzende des Vereins Begegnung – Christen und Juden. Niedersachsen e.V., Pastorin i.R. Karin Haufler-Musiol, die Wahl der diesjährigen Preisträgerin.

Die Blickwechselpreisträgerin Dr. Judith Rohde. [Foto: Stefan Heinze]

Mehr zur Auszeichnung und Preisübergabe
Praxis
Kirchenpädagogik. Foto: Carsten Schulte

Kirchenpädagogik: Typisch katholisch!

Burgdorf | 26. Juni 2019, 19 Uhr

Tabernakel, Weihwasser, Heiligenstatuen, Reliquien, Kreuz- weg, Ewiges Licht …? Was ist das und wie dienen diese Dinge der Begegnung mit Gott, den Mitmenschen und mit sich selbst? Diesen Fragen geht die kirchenpädagogische Erkundung in der St. Nikolaus Kirche, Im Langen Mühlenfeld 19, 31303 Burgdorf, nach. Ziel ist es typisch katholische Einrichtungsgegenstände und dazugehörige Glaubensinhalte zu entdecken.

Marienstatue in St. Nikolaus. [Foto: Carsten Schulte]

Zur Website von St. Nikolaus
Israelsonntag 2019

Israelsonntag: Das höchste Gebot

Landeskirche | 25 August 2019

Was verbindet Kirche mit Juden und Judentum? Mit dieser Frage setzt sich die diesjährige Arbeitshilfe zum Gottesdienst am Israelsonntag am 25. August auseinander. Im Mittelpunkt der Arbeitshilfe steht steht das Markusevangelium, genauer  Kapitel 12, die Verse 28 bis 34; dort fragt ein Schriftgelehrter im Gespräch mit Jesus: „Welches ist das höchste Gebot von allen?“ „Dieses Gespräch bietet eine wunderbare Grundlage dafür, zu feiern und zu bedenken, was Christen heute mit Juden und Judentum verbindet“, sagt apl. Professorin Ursula Rudnick, Referentin für Kirche und Judentum im Haus kirchlicher Dienste Hannover.

Titelseite der Arbeitshilfe. [Layout: Evangelische Medienarbeit]

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