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angeklopft + nachgefragt. Foto/Grafik: Wolfgang Hornig

Am Ende – und dann?

Führungen und Gespräche auf dem Friedhof

Sabine Preuschoff

Superintendentin

Kirchenkreis Burgdorf

Liebe Leserin, lieber Leser,

herzlich willkommen bei unseren „Kreuz & Quer Nachrichten“.

„Am Ende – und dann“ – Titel unserer nächsten Veranstaltung der Reihe angeklopft + nachgefragt. Ein Blick auf Tod und Vergänglichkeit – nicht in der grauen Jahreszeit, sondern im Frühjahr, da alles zu blühen beginnt. Kurz vor Ostern, dem Fest der Auferstehung. In der Perspektive der Hoffnung. 
So schauen wir auch bei einigen anderen Themen vertrauensvoll nach vorne: Bei Wahlen erklären sich Menschen bereit, kirchliche Arbeit verantwortlich mitzugestalten. Die Evangelische Jugend fragt, ob es ein Leben befreit von Schuld gibt? Männer machen sich auf, um zu sich selbst und zu Gott zu finden. Und um die Gestaltung der Kirche der Zukunft geht es in diesem Newsletter.

Viel Freude beim Lesen! Ich grüße Sie herzlich,

Sabine Preuschoff, Superintendentin

Zum Monatsspruch März
Wendet euer Herz wieder dem Herrn zu, und dient ihm allein.
1. Samuel 7,3

Wer spielt in meinem Leben die erste Geige? Was zieht mich so sehr an, dass es letztlich für mein Leben bestimmend wird? Ein Mensch? Eine Aufgabe? Ansehen? Macht? Materielle Güter?

Wendet euer Herz wieder dem Herrn zu, und dient ihm allein.

Das bedeutet nicht, dass ich keinen Menschen besonders lieben oder mir kein Gegenstand ans Herz wachsen darf. Es geht darum, wer meine ganze Lebenswirklichkeit bestimmt. Menschlich bleiben wir dann, wenn wir den einen Gott über uns anerkennen und nichts und niemanden an seine Stelle setzen.

All die Populisten und Nationalisten zum Beispiel, die sich selbst und ihr Volk an oberste Stelle setzen, buhlen um die Seelen der Menschen: Folgt mir nach – rufen die Menschenfänger. Dafür nehmen sie es mit der Wahrheit nicht so genau. Diffamieren andere, um selbst besser dastehen zu können. Schüren Ängste und suggerieren: nur bei ihnen finde ich Hilfe.

Wendet euer Herz wieder dem Herrn zu, und dient ihm allein.

Gott ruft euch heraus in die Freiheit: Bindet euch nicht an solche Scharlatane. Ihnen zu dienen, bedeutet einen Irrweg. Sie greifen nach euren Herzen und säen Hass und Streit darin. Gott aber ruft euch zu sich. Wendet euer Herz ihm zu. Dem, der Menschen in Liebe ansieht. Der Leben will. Der jedem Menschen Würde schenkt. Hört diesen Ruf ins Leben!

Sabine Preuschoff, Superintendentin

Kirchengemeinden und Kirchenkreis
Neuer Friedhof Lehrte. Foto: Wolfgang Hornig

Am Ende – und dann?

Neuer Friedhof Lehrte | 30. März 2019 | 10.30 Uhr

Der Kirchenkreis Burgdorf lädt ein zur nächsten Station seiner Veranstaltungsreihe „angeklopft + nachgefragt“. Dabei blicken die Gäste stets hinter die Kulissen von Orten und Organisationen, die zum Leben gehören. Dieses Mal geht es auf dem Neuen Friedhof in Lehrte um das Thema

Am Ende – und dann?
Führungen und Gespräche auf dem Friedhof

Die Themen „Tod“ und „Sterben“ waren lange Zeit Tabu-Themen in unserer Gesellschaft. Unter anderem durch das Engagement der Hospizdienste beginnt in den letzten Jahren jedoch die Offenheit im Privaten und in der Öffentlichkeit für diese Themen zu wachsen. Einen Beitrag dazu leistet die Veranstaltung des Kirchenkreises auf dem Neuen Friedhof.

Neuer Friedhof Lehrte. [Foto: Wolfgang Hornig]

Mehr Infos zur Veranstaltung
Dirk Jonas. Foto: Annette Lührs

Kirchenkreisvorstand hat gewählt

Kirchenkreis | 13. Februar 2019

Nach der konstituierenden Sitzung des Kirchenkreistages Ende Januar hat jetzt der Kirchenkreisvorstand des Kirchenkreises Burgdorf wichtige Personalentscheidungen gefällt. In seiner Sitzung am Mittwoch, 13. Februar, bestätigte das Gremium den Pastor Dirk Jonas der Burgdorfer St.-Pankratius-Gemeinde als ersten Stellvertreter von Superintendentin Sabine Preuschoff. Die Pastorin Gesa Steingräber-Broder von der Lehrter Matthäus-Gemeinde bleibt zweite Stellvertreterin.

Pastor Dirk Jonas. [Foto: Annette Lührs]

Weitere Wahlergebnisse
Jugend
Tratsch über Gott

Tratsch über Gott

KJD Burgdorf | 21. März | 19 Uhr

"Eigentlich nehmen wir uns zu wenig Zeit, um mal über Gott und uns und so ein paar steile Thesen unseres Glaubens zu reden …", meint der Kreisjugenddienst. "Deshalb haben wir uns ein Projekt ausgedacht:
An drei Abenden laden wir euch in den KJD ein, damit wir in
gemütlicher Atmosphäre die Gedanken kommen und gehen
lassen, unsere Meinungen austauschen, und uns inspirieren lassen können: Zwei Treffen gab es schon, das dritte ist am Donnerstag, 21. März, in der Supterintendentur, Spittaplatz 3, 31303 Burgdorf. Beginn ist um 19 Uhr. Thema: "Kann tatsächlich ALLES vergeben werden?"

[Foto: Heidrun Kück/KJD]

Mehr Infos zu der Reihe
Plattbodenschiff auf dem Ijsselmeer. Foto: Sebastian Schulze/KJD

Segeltour mit historischem Plattbodenschiff

Ijsselmeer, Niederlande | 29. Mai – 2. Juni 2019

"Fünf Tage entspanntes Segeln auf dem Ijsselmeer. Unterwegs seid Ihr mit einem historischen Plattbodenschiff. Im Mittelpunkt steht natürlich das Segeln, aber auch das Zusammenleben: das gemeinsame Kochen, Einkaufen, Saubermachen usw. …
Auf dem Schiff gibt es, neben unserem Freizeit-Team, eine Schiffscrew, die mit Euch das Schiff von Hafen zu Hafen segeln wird.
Wenn Ihr nun auf den Geschmack gekommen seid, dann meldet Euch schnell an! Wir freuen uns auf Euch!"

[Foto: Sebastian Schulze/KJD]

Mehr Infos und Anmeldung
Männer

Pilgern mit dem Motorrad

Volkenroda – Loccum | 9. bis 12. September 2019

Eine Pilgertour ist nicht nur zu Fuß möglich, pilgern kann man auch motorisiert und auf zwei Rädern. Die Männerarbeit im Kirchenkreis lädt daher vom 9. bis zum 12. September 2019 zu einer Motorrad-Pilgertour ein.
Inspiriert vom Pilgerweg Loccum-Volkenroda wird sie mit einer Gruppe über Volkenroda entlang des Pilgerweges mit einigen Abstechern zu besonderen Orten, Kirchen und Klöstern auf ausgesucht schönen Straßen bis zum Kloster Loccum fahren.

Pilgerweg Loccum – Volkenroda. [Foto: Jens Schulze]

Mehr Infos zur Motorrad-Pilgertour

Sinnend vorwärts kommen

Von Neuhaus bis Hameln | 14. bis 17. Oktober 2019

Der Herbst ist eine sehr gute Jahreszeit zum Pilgern. Die Männerarbeit im Kirchenkreis Burgdorf lädt daher zur Fortsetzung ihrer Pilgertour ein. Vom 14. bis zum 17. Oktober 2019 legt der Sehnder Pastor Uwe Büttner, Beauftragter für die Männerarbeit, mit mindestens acht Wanderern den dritten Abschnitt des Pilgerweges Loccum–Volkenroda von Neuhaus im Solling bis Hameln zurück. Das sind etwa 80 Kilometer in vier Tagen.

Blick über das Wesertal bei einer Pilgertour. [Foto: privat]

Mehr Infos zur Pilgertour
Musik
Chor des Herrn K. Foto: privat

Fünf Konzerte für fünf Jahrzehnte

Burgdorf | 15. März | 20 Uhr

Die Paulus-Gemeinde feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag – mit einer außergewöhnlichen Konzertreihe. „An Geburtstagen gibt es Geschenke. Wir als Paulus-Stiftung schenken der Gemeinde und damit allen Burgdorfern Musik“, sagt Stefan Zorn, Vorsitzender der Paulus-Stiftung. „Fünf Konzerte für fünf Jahrzehnte“ heißt die Reihe. „Wir wollen Musik erklingen lassen, die es noch gar nicht oder zumindest nicht so oft in der Paulus-Kirche zu hören gab.“
Den Auftakt macht am Freitag, 15. März, das musikalische Aushängeschild Burgdorfs im Bereich Pop und Rock der Chor des Herrn K. Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei.

Chor des Herrn K. [Foto: privat]

Mehr Infos zu den Konzerten
Martin-Luther-King-Chormusical

Martin Luther King im Musical

Hannover | 15. Februar 2020

Wer gern bei einem großen Chormusical mitsingen möchte, hat dazu am 15. Februar 2020 in Hannover Gelegenheit. Dann wird das Chormusical „Martin Luther King – Ein Traum verändert die Welt“ in Hannover aufgeführt. 2.400 Sängerinnen und Sänger machen bei dem ökumenischen Projekt mit, dazu eine Big-Band, ein Orchester und nationale wie internationalen Musicaldarstellerinnen und -darsteller.
Vor den Aufführungen werden die Chordarbietungen von lokalen Projektchören eingeübt. Chöre und Einzelpersonen – auch ohne Chorzugehörigkeit – können sich anmelden. Uraufführung war im Februar in Essen.

[Foto und Infos: Stiftung Creative Kirche]

Infos zum Musical und Teilnahmebedingungen
Gesellschaft
Oskar Ansull. Foto: Antikriegshaus

Ansull rezitiert Literatur der 68er-Jahre

Antikriegshaus Sievershausen | 7. April 2019 | 16 Uhr

Der Literat und Rezitator Oskar Ansull hat gesichtet, was in der Zeit der 68er-Jahre geschrieben, gedruckt und veröffentlicht wurde, als die Jugend, die Studenten, die 68er-Bewegten auf die Straßen gingen: „Schlagt die blaue Blume tot, färbt die Germanistik rot!“, skandierten damals Studenten. Hans Magnus Enzensberger erklärte sogar den Tod der Literatur – schrieb aber munter weiter.
Am Sonntag, 7. April, ist Ansull mit seinem Programm zur Literatur der 68er-Jahre im Antikriegshaus zu Gast. Wer seinen Auftritt in der Veranstaltungsreihe „Ansichten einer Revolte – Hannover 1967-69“ in der Landeshauptstadt im vergangen Jahr verpasst hat, kann den Besuch von Ansulls Progamm jetzt nachholen. Beginn ist um 16 Uhr.

Oskar Ansull. [Foto: Antikriegshaus]

Infos zum Antikriegshaus
Praxis

Gemeinde geht weiter

Gemeinden und Einrichtungen

Die Zukunft der Kirche hat schon begonnen. Gemeinde geht weiter, besonders mit Zusammenarbeit, aber auch einem neuen Verständnis von Leitung. Mit Versuchen, das Bisherige zu optimieren, lässt sich die derzeitige Krise der evangelischen und katholischen Großkirchen allerdings nicht bewältigen. Weitreichende gesellschaftliche, wirtschaftlich-technische und politische Veränderungen seit den 1970er Jahren haben ihre organisationalen Rahmenbedingungen grundlegend verändert. Soll Gemeinde weitergehen, muss Kirche weiter denken. Das Buch richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche auf allen Ebenen der Landeskirchen und Bistümer.
Dr. Steffen Schramm ist Pfarrer und Leiter des Instituts für kirchliche Fortbildung in der Evangelischen Kirche der Pfalz; Lothar Hoffmann war dort Fortbildungsreferent.

[Cover und Infos: Kohlhammer]

Mehr Infos zum Buch
Zu einem Video-Interview mit Steffen Schramm

Kirche in Rethmar. Foto: Stefan Heinze

360-Grad-Kirchenführung für Gemeinden

Rethmar

Die Evangelische Medienarbeit der Landeskirche Hannovers (EMA) bietet Kirchengemeinden die Gelegenheit, ihre Kirchenführungen digital-affinen Zielgruppen anzubieten. Dafür können Gemeinden ihre Kirchen und Kapellen von der EMA stereoskopisch ablichten lassen. Einen Führungstext müssen die Gemeinden selbst produzieren. Der Text kann von der Gemeinde oder der EMA eingesprochen werden. So entstehen Videos, die sich im Kleinformat auf Smartphones, Tabletts und Monitoren betrachten lassen. Das Besondere: Mit einer Virtual-Reality-Brille können Interessierte die Kirchenführungen in 3-D verfolgen. Die Kosten des Angebotes trägt die EMA.

Außenansicht der Kirche in Rethmar. [Foto: Stefan Heinze]

Zum Angebot der Evangelischen Medienarbeit
KV-Wahl 2024

KV-Wahlgesetz wird erneuert

Landeskirche | 2024

Nach den Kirchenvorstandswahlen vor einem Jahr gab es eine breit angelegte Umfrage. Jetzt sind die Ergebnisse ausgewertet und stehen online zur Verfügung. Angelaufen sind auch die Planungen für eine grundlegende Überarbeitung des Wahlgesetzes für die Kirchenvorstände. Die neue Internetseite informiert ab jetzt regelmäßig über den Stand der Planungen.

[Foto/Grafik: Landeskirche Hannovers ]

Zu den Umfrageergebnissen und zur Beteiligung an der Wahlrechtsreform

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